Chronik

Chronik der Stadt Wanne-Eickel

Diese kleine Chronik der Stadt Wanne-Eickel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.



JahrEreignis
ab 690In einer Urkunde heißt es, es seien zwei Sendboten des Christentums in Eclo (Eickel) aufgetaucht. Diese seien jedoch von Tabo von Eclo, einem Germanen vom Stamm der Bruketerer, vertrieben und fünf Jahre später in Dortmund hingerichtet worden
965In einer Urkunde, die heute im St. Pantaleon Kloster in Köln aufbewahrt wird, ist festgehalten, daß der Erzbischof Bruno von Köln seinen Hof Eclo dem Kölner Kloster vermacht
1085Eine Urkunde berichtet über den Ankauf des Oberhofes Eycklo (Eickel)
1150Im »Urbar E« der Abtei Werden an der Ruhr wird ein »Wicbertus in Eclo« erwähnt
1220In einer Vogteirolle des Stiftes Essen wird erstmals der Name Byckeren (Bickern) erwähnt
1225Im »Urbar A« von St. Pantaleon in Köln wird die »curtis Echilo« (Oberhof Eickel) erwähnt
1243Erste urkundliche Erwähnung eines Conradus de Dorenburg, der die Dorneburg erbaut
1286Erste amtliche Erwähnung einer Burg am »Krang« (Windung, Kringel) der Emscher
1321Erste urkundliche Erwähnung einer »Kapelle zu Eyclo« am heutigen Eickeler Markt
1322Rutger von Dorneburg zündet bei einem Streit mit Bowo von Strünkede dessen Schloss an. Er nennt sich nach 1345 mit Beinamen Aschebrock und wird Amtmann in Bochum
1369Erste belegbare Erwähnung der »Emscherbrücher Dickköppe«
2.8.1389Röhlinghausen (»Rodelinchusen«) wird erstmals urkundlich erwähnt
In einer Steuerliste des Stiftes Stoppenberg in Essen werden Albert und Gobele von Rodelinchusen erwähnt, die dem Stift den Zehnten Ihres Ertrages abliefern müssen
1411Erste urkundliche Erwähnung eines eines Zinspflichtigen namens »Hermanns van Bonynchusen« und der »Villa Boninchusen« (Haus Bönninghaus an der heutigen Burgstraße) im Verzeichnis der Güter des Offiziums Wattenscheid
1441Haus Crange wird erstmals urkundlich erwähnt
Herzog Adolf von Cleve, Graf von der Mark, belehnte Derick von Eickel, der von 1437 bis 1444 Droste des Amtes Bochum in der Grafschaft Mark war, mit Haus Crange. Derick von Eickel nannte sich fortan »von Eickel tom Krange«. Er bekam er von dem Landesherrn auch die Erlaubnis, einen tragbaren Altar zu besitzen und im Haus Crange die heilige Messe zu feiern.
um 1449Einweihung einer Kapelle, die Derick von Eickel errichtete und die er dem heiligen Laurentius weihte, dessen Namenstag der 10. August ist.
Es dürften zu dieser Zeit auch schon Pferde zum Verkauf oder Versteigerung angeboten worden sein.
Seit der Einweihung der Laurentiuskapelle an einem 10. August (das genaue Jahr ist nicht bekannt) fanden sowohl der Pferdemarkt wie auch der Jahrestag der Kirchweihe zusammen alljährlich am 10. August, dem Laurentiustag, statt.
1484Crange wird zu einer Freiheit erhoben, die einen Pferdemarkt abhalten durfte
1486Im Schatzbuch der Grafschaft Mark werden im »Nederampt van Bouckhem« (Niederamt Bochum) in »Ekell« (Eickel) 36 Hofesnamen aufgezählt, u.a. wird ein »Jan to Bonynchusen« (Bönninghaus) erwähnt
ab 1500Es entstehen das Gut Eickel sowie die Schlösser Dorneburg, Horsthausen, Hörstgen, Bönninghausen, Steinhausen.
ca. 1500Aus der »Türkensteuerliste« des märkischen Amtes Bochum und dem Feuerstättenverzeichnis geht hervor, daß der Bauer Markmann »mit 17 Stüber Steuern« für seine Brauereitätigkeit veranlagt wird. Markmann braute, wie auch andere Bauern der Umgebung (Mummenhoff, Bönninghaus) ausschließlich für den Eigenbedarf
1590Erste urkundliche Erwähnung des »Eickelsche Broich« (Eickeler Bruch)
1598Im Türkensteuerregister für das Amt Bochum wird ein »Schulte tho Eickel« neben anderen als Abgabepflichtiger genannt
26.6.1637Christoph von Rump wird von Georg Wilhelm zu Brandenburg mit Crange belehnt.
1669Conrad von Strünkede erwibt durch Heirat Haus Dorneburg
6.3.1690Der brandenburgische Kurfürst verleiht durch einen Lehnbrief dem Eigner des Schlosses Dorneburg, Conrad von Strünkede, die Zivil- und Kriminaljurisdiktion über seinen Burgbezirk sowie die Dörfer und Bauernschaften Eickel, Holsterhausen, Röhlinghausen, Bickern und die Riemker Mark
1692Erste urkundliche Erwähnung einer Braustätte am Markmann'schen Kotten an der Zwiebelgasse in Eickel (heute Eickeler Markt)
1717Conrad von Strünkede erwirbt das Gut Gosewinkel
1761Burg Crange wird bei einem Brand zerstört, Schloß Crange wird neu errichtet
1763Erster Ausbau der Gahlenschen Kohlenstraße (heute Dorstener Straße) von Bochum-Stiepel über die jetzige Bochumer Kohlenstraße nach Eickel, weiter über eine Brücke, über die Emscher bei Crange in Richtung Buer, Erle, an Dorsten vorbei zum so genannten Kohlenhaus am Lippehafen bei Gahlen
1789Johann Heinrich Markmann vergrößert seinen Braubetrieb
1806Französischen Truppen besetzen die Grafschaft Mark
9.7.1807Im Frieden von Tilsit tritt der preußische König seine westfälischen Besitzungen einschließlich der Grafschaft Mark an das Kaiserreich Frankreich ab
21.1.1808Die Grafschaft Mark wird dem neugebildeten Großherzogtum Berg angeschlossen.
1808Die Gemeinden Bickern, Crange, Eickel, Holsterhausen und Röhlinghausen gehören (zusammen mit Baukau, Bladenhorst, Herne, Hiltrop, Horsthausen und Pöppinghausen) zur Mairie Herne, die mit Bochum, Wattenscheid und Lütgendortmund den Kanton Bochum im Arrondissement Dortmund bildet, der Teil des Ruhrdepartements mit der Hauptstadt Dortmund ist
Oktober 1813Mit der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig ziehen sich die Franzosen auf die linke Rheinseite zurück, das Ruhrdepartement löst sich auf
1.1.1815Die Region untersteht wieder der Souveränität des preußischen Königs
30.4.1815Gründung der Provinz Westfalen
Die Provinz Westfalen mit den Regierungsbezirken Arnsberg, Minden und Münster wird im Rahmen der Preußische Verwaltungsreform gebildet. Die Gemeinden Bickern, Crange, Röhlinghausen, Eickel und Holsterhausen gehören zum Amt Herne (!) im Kreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg
um 1830Auf dem Gebiet der späteren Stadt Wanne-Eickeler leben rund 800 Menschen
1832Die Laurentiuskapelle in Crange wird bei einem Sturm schwer beschädigt, der Turm stürzt ein
1839Am Gahlenschen Kohlenweg (heute Dorstener Straße) wird ein Fachwerkhaus (heute das Gasthaus »Zum Alten Fritz«) errichtet, das ursprünglich 1775 in Gladbeck erbaut worden war
1847Eröffnung der Köln-Mindener-Eisenbahn
ca. 1850Erste Probebohrungen auf Grubenfeldern der Gemeinde Bickern
Juni 1851In Röhlinghausen wird in 131 Metern Tiefe ein Kohleflöz von 120 Zentimeter Stärke erbohrt
27.9.1852Durch die Heirat von Heinrich Hülsmann mit der Witwe von Georg Heinrich Markmann erfolgt die Umbenennung der Markmann'schen Brauerei in Heinrich Hülsmann
1854Die Cranger Kirche südwestlich von Haus Crange wird eingeweiht, die alte Laurentiuskapelle wird wegen Baufälligkeit letztmalig genutzt
11.8.1855Gründung der Magdeburger Bergwerk AG zwecks Kapitalbeschaffung zur Errichtung der Zeche Königsgrube
10.7.1856Gründung einer Aktiengesellschaft in Essen zur Errichtung der Zeche Pluto
1856Erste Abteufungsarbeiten für die Zeche Königsgrube
1856Der erste Güterbahnhof der Zeche Pluto-Thies auf einem Feld des Bauern Storp (heute Ulmenstraße) nimmt den Betrieb auf
1857Erste Abteufungsarbeiten für die Zeche Pluto-Thies an einem nach dem Essener Bergassessor Heinrich Thies benannten Schacht
1860Die Zeche Königsgrube in Röhlinghausen nimmt die Förderung auf
1862Die Zeche Pluto nimmt die Förderung auf
1864Baubeginn des ersten Abschnittes der Kolonie Hannover (»Alte Colonie«) nordöstlich der Zeche Hannover I/II (größtenteils in den 1970er Jahren abgerissen)
1864Am Bahnhof Pluto wird ein Haltepunkt für Personenverkehr eingerichtet
1.5.1864Das erste Postamt in Eickel wurde als »Königlich Preußische Postexpedition« im Hause der Witwe Löns (später Feldhege) an der Herzogstraße eröffnet
1866Buer, Erle und Resse werden der Gemeinde Crange zugeschlagen
1866Aufgrund einer offenbar durch heimkehrende Soldaten und Landwehrleute des zuende gegangenen Deutsch-Österreichischen Krieges eingeschleppten Cholera-Epidemie erkranken mehrere hundert Menschen. Die Zeche Königsgrube muß ihren Betrieb einstellen. Die Zechenverwaltung ließ eine Quarantäne-Station errichten, da es noch keine Krankenhäuser gab. Alleine in der Gemeinde Eickel sterben 50 Menschen, die aufgrund der Infektionsgefahr unter Ausschluß der Öffentlichkeit beerdigt wurden.
1866Die Eisenbahnstrecke zwischen dem Bahnhof Pluto (heute Hauptbahnhof) und Herne wird viergleisig ausgebaut
1867In einem Saal »Am Bollwerk« findet erstmals Schulunterricht in Röhlinghausen statt
1868Die Südschule an der Bochumer Straße (heute Plutostraße) in Röhlinghausen wird eröffnet.
1868Röhlinghausen wird selbstständige Gemeinde

Erster Gemeindevorsteher von Röhlinghausen wird der Bauer Heinrich Blanke (1.1.1868 bis 31.3.1879)
1.4.1886Beim Wirt Heinrich Wiesmann in Röhlinghausen wird eine »Posthilfsstelle« (ab 1. April 1889 »Postagentur Königsgrube«) eingerichtet
1869Heinrich Hülsmann baut ein massives Brauhaus mit einem Sudwerk für die Dampfkochung
1869Der Bahnhof Pluto wird umbenannt in Bahnhof Wanne
1.1.1870Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Wanne nach Münster, der Bahnhof wird damit wichtiger Knotenpunkt
1.3.1871Die erste Kirche und Schule für die katholischen Einwohner von Crange, Bickern und Holsterhausen wird von Vikar Wrede eingerichtet
1871Die Zeche Unser-Fritz nimmt den Betrieb auf
1871Zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wird auf dem Eickeler Markt eine »Siegessäule« errichtet
7.11.1871Die Güterzugstrecke zwischen dem Bahnhof Wanne und Schalke wird in Betrieb genommen
1872Eröffnung des Bahnhofs Wanne an der Köln-Mindener-Eisenbahn
Der Name des Bahnhofs war eine Kompromisslösung, um einen Streit zwischen den Ämtern Bickern und Eickel zu beenden.
1872Das Postamt Wanne wird eröffnet
1872Conrad Diel kommt nach Wanne-Eickel und gibt ersten Tanzunterricht
1872Baubeginn des zweiten Abschnittes der Kolonie Hannover in der Defflingerstraße (heute Dahlhauser Straße)
1873Die baufällige Laurentiuskapelle bei Haus Crange wird abgebrochen
3.5.1873Auf der Zeche Pluto wird mit dem Bau einer zweiten Schachtanlage begonnen, der nach dem damaligen deutschen Kaiser Wilhelm I. Pluto-Wilhelm genannt wird
1.1.1874Die Augustaschule, die erste katholische Schule in Röhlinghausen wird an der Bochumer Straße (heute Edmund-Weber-Straße) eröffnet
1875Fertigstellung der ersten Zechenhäuser für Bergleute der Zeche Pluto-Wilhelm in der Thiesstraße
22.5.1875Beschluß zur Bildung des Amtes Wanne
1.10.1875Die erste Telegrafenstation wird in Eickel eröffnet
1.8.1875Bildung des Amtes Wanne
Aus den Landgemeinden Bickern, Crange, Röhlinghausen, Eickel und Holsterhausen wird das Amt Wanne gebildet, das praktisch bereits die gesamte Fläche der späteren Stadt Wanne-Eickel umfaßt.
März 1876Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Eickel; die Löschgeräte waren in einem Raum im Schultenhof untergebracht
10.9.1877Einweihung des Amtshauses Wanne an der Kaiser-Wilhelm-Straße (heute Am Alten Amt)
1878Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bickern (bis 1896)
1879Dietrich Göddenhoff wird zweiter Gemeindevorsteher von Röhlinghausen (16.8.1879 bis 23.3.1921)
10.5.1882Bei einem Schlagwetterexplosion auf der Zeche Pluto sterben - je nach Quelle - 67 bis 85 Menschen
1884Schloß Crange geht in den Besitz des Graf von Galen, später an den Graf von Landsberg-Velen, über
1.4.1885Eröffnung der ersten Apotheke in Wanne, der Löwen-Apotheke, an der Hauptstraße
1.7.1885Das Amt Wanne kommt durch Teilung des Landkreises Bochum zum Landkreis Gelsenkirchen
1887Buer und Erle, seit 1866 zu Crange gehörend, werden selbstständig
1887Die Bäckerei Ruwe in der Friedgrasstraße nimmt den Betrieb auf
1888Inbetriebnahme einer Pferdebahnlinie von Wanne über Crange nach Herten und Recklinghausen
29.8.1889Der Brennmeister Wilhelm Conrad Callen und der Kaufmann Hermann Eicker gründen am Bahndamm (Blücherstraße, heute Heitkampsfeld) die »Kornbrennerei Eicker & Callen«. An gleicher Stelle hatte bereits der Bauer Johann Knipping Hochprozentiges produziert und vor ihm besaß bereits Anfang des 19. Jahrhunderts Bauer Storp auf seinem Hof »In der Wanne« eine Kornbrennerei
1890Die im 14./15. Jahrhundert erbaute Kirche am Eickeler Markt wird abgebrochen
1891Auf Zeche Pluto wird mit einer Pumpe gut 30 Grad warme Sole aus 606 Metern Tiefe zu Tage gefördert.
1.11.1891Der starke Bevölkerungsanstieg machte eine Teilung in ein Amt Wanne mit Bickern, Crange und Röhlinghausen und ein Amt Eickel mit Eickel und Holsterhausen notwendig
1892Die Gemeinde Bickern beschließt die Einrichtung eines Wochenmarkts in Wanne (ab 1906 Kaiserplatz, seit 1926 Wanner Markt)
1.10.1892Gründung der »Tiefbaufirma E. Heitkamp« durch Engelbert Scharpwinkel, genannnt Heitkamp, mit Sitz in Wanne
1893Die Zeche Shamrock, seit 1860 in Herne, nimmt die Schachtanlage in Eickel in Betrieb
1893Das Amtshaus Eickel (an der heutigen Richard-Wagner-Straße auf Höhe des Eickel-Centers) wird eröffnet
1893Röhlinghausen erhält einen Eisenbahnanschluß und einen eigenen Bahnhof
8.10.1893Einweihung des St. Josefs-Hospitals (ab 1952 St. Marien-Hospital)
1894Das Sol- und Thermalbad Wilhelmsquelle mit zugehörigem Kurhotel wird gebaut
1.10.1895Hugo Wältermann sen. eröffnet an der Hindenburgstraße (heute Hauptstraße) einen Kürschnerbetrieb
17.12.1895Eröffnung des ersten Kinderheims in Eickel an der Bismarckstraße (heute Richard-Wagner-Straße, altes Gemeindehaus)
1896Das Postamt Röhlinghausen bezieht ein vom Gutsbesitzer Heinrich Stratmann angemietetes Haus an der Heinrichstraße (später Bochumer Straße, heute Edmund-Weber-Straße)
1.4.1896Der Stadtkreis Gelsenkirchen, zu dem auch Wanne gehört, wird gebildet
17.4.1896Gründung der Freiwilligen Gemeinde-Feuerwehr Bickern (ab 1897 Freiwillige Gemeinde-Feuerwehr Wanne)
17.10.1896Die Straßenbahnlinie vom Bahnhof Wanne über Röhlinghausen nach Gelsenkirchen wird in Betrieb genommen (ab Ende 1908 »Linie 4«)
20.10.1896Die Straßenbahnlinie vom Bahnhof Wanne über Eickel nach Bochum zum Bergisch-Märkischen Südbahnhof (heute Hauptbahnhof Bochum) wird in Betrieb genommen (ab Ende 1908 »Linie 3«, später »6«, heute »306«)
4.11.1896Gründung der Freiwilligen Bürger-Feuerwehr Wanne (Süd)
13.8.1897Die Gemeinde Bickern übernimmt den Namen Wanne von ihrem Amt
1897Die Heinrichschule an der Heinrichstraße in Holsterhausen wird für die Kinder aus Holsterhausen und Eickel gebaut, die bisher die Cranger Schule besucht hatten
1898Wilhelm Marzina, ein aus Essen stammender Fuhrunternehmer, kauft die Gaststätte Bundert und Nehring an der heutigen Haupt- und Heidstraße und legt in den folgenden Jahren den Grundstein für den später auch überregional bekannten Vergnügungspark »Zur Flora« (heute Flora Marzina Park)
1898Die ersten Koloniehäuser im Dannekamp werden gebaut
1899Die »Volksbühne Körner« wird gegründet
1900Röhlinghausen ist mit einer Geburtenrate von 63,3 Kindern auf 1.000 Einwohner die geburtenreichste Gemeinde Deutschlands, Wanne liegt mit einer Geburtenrate von 60,6 ebenfalls weit über dem damaligem Durchschnitt von 36,1 (zum Vergleich: heute liegt die Geburtenrate in Deutschland bei ca. 1,4)
1900Die Zeche Pluto baut den ersten Kindergarten
28.07.1900Der Schlachthof wird eröffnet
10.05.1901Die »Straßenbahn Recklinghausen-Herten-Wanne« (heute Vestische Straßenbahnen) eröffnet eine Straßenbahnlinie (»Linie 1«) von Recklinghausen-Steintor über Hochlar, Disteln, Herten und Crange zum Bahnhof Wanne
11.08.1901Gründung des »Spar- und Bauvereins Wanne« (ab 1942: »Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft«) in der Gaststätte Schulte-Berge
01.09.1901Einweihung des Kaiserbrunnen im Stadtgarten
27.09.1901Das noch nicht fertiggestellte St. Anna-Hospital mit 40 Betten nimmt wegen einer Typhusepidemie vorzeitig den Betrieb auf
1903Einrichtung eines Marktplatzes in Röhlinghausen (ab 1926 Röhlinghauser Markt, seit 1974 Marktstraße)
1904Die Kaiserpassage (Mozartstraße), eine überdachte Einkaufspassage, entsteht
1904Wilhelm Marzina legt in der »Flora Marzina« einen 8.000 Quadratmeter großen Gondelteich mit Wasserfall an, außerdem entstehen ein kleiner Tierpark, ein Schießstand, eine Kegelbahn und ein Kinderspielplatz
1904Das erste Filmtheater eröffnet im ehemaligen »Westfälischen Hof«
1904Umzug des Kinderheims Eickel in einen Neubau an der Kanonierstraße (heute Hirtenstraße, Seniorenzentrum Ludwig-Steil-Haus)
21.04.1904Das Realprogymnasium (heute Gymnaisum Eickel) wird eröffnet
12.06.1904Der Sportverein »SV Unser-Fritz« (ab 1906 »SV Preußen«, ab 1920 »SV Preußen 04 Wanne«) wird gegründet
26.06.1904Einweihung des Bismark-Denkmals an der Reichsstraße Ecke Hauptstraße
1905Der Röhlinghauser Volkgarten zwischen Hof- und Roonstraße (ab 1926: Rheinischer Straße) wird als Stiftung der Magdeburger Bergwerks AG anläßlich ihres fünfzigjährigen Jubiläums eröffnet
01.05.1905Beginn der Bauarbeiten für den Rhein-Herne-Kanal
19.01.1905Das Amtshaus Wanne (später Rathaus) wird eingeweiht
18.09.1905Crange wird nach Wanne eingemeindet
Im Eingemeindungsvertrag wird in §6 ausdrücklich festgehalten, daß die Kirmes zukünftig weiter »in möglichster Nähe des Dorfes Crange abzuhalten« ist.
15.11.1905Das Gebäude des Realprogymnasiums (heute Gymnasium Eickel) wird bezogen
1906Resse, seit 1866 zu Crange gehörend, wird selbstständig
1906Gründung der Gesellschaft Kanalhafen Wanne-Gelsenkirchen-Land
1906Beginn der Kanalisierung und Begradigung der Emscher durch die 1899 gegründete Emschergenossenschaft
1906Baubeginn der sogenannten »Hühnerleitersiedlung« an der Mathildenstraße
1906In der »Flora Marzina« entsteht das Schweizerhaus, ein Kuhstall, der besichtigt werden kann
01.01.1907Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Wanne durch den Zusammenschluß der Freiwilligen Gemeinde-Feuerwehr Wanne und der Freiwilligen Bürger-Feuerwehr Wanne
01.04.1907Zusammenschluß der privaten evangelischen höheren Töchterschule und der privaten katholischen höheren Töchterschule zur »öffentlichen paritätischen Mädchenschule« (heute Gymnasium Wanne), im gleichen Jahr erfolgt noch die Grundsteinlegung für einen Schulbau Ecke Gerichts- und Stöckstraße
1907Die »Kommunalen Straßenbahngesellschaft des Landkreises Gelsenkirchen« mit Sitz in Eickel errichtet an der Hordeler Straße einen Betriebshof
16.01.1908Die Straßenbahnlinie von Baukau (heute Herne) über Holsterhausen und Eickel nach Wattenscheid-Höntrop wird in Betrieb genommen
09.05.1908Hermann Hiesgen eröffnet die »Bäckerei für Brot und Backwaren« (ab November 1935 »Brotfabrik Hermann Hiesgen KG«) an der Gelsenkircher Straße
13.05.1908Die »Siegessäule« am Eickeler Markt soll laut Beschluss des »Verschönerungsvereins Eickel« auf den Wilhelmsplatz (heute St.-Jörgen-Platz) umgesetzt werden, wegen heftiger Proteste wählt man aber schließlich den Eickeler Volksgarten als Standort
1908Die Straßenbahnlinie 1 vom Wanner Bahnhof nach Herten wird bis nach Gelsenkirchen-Buer verlängert
1908Der Dorneburger Bach wird in Wanne unterirdisch verlegt
1908Das erste Kino, das Biotophontheater (später »Biophon«, ab 1941 »Lito«), eröffnet an der Friedhof- Ecke Bahnhofstraße (heute Wanner Straße/Hauptstraße)
1908Eröffnung des neuerrichteten Schulgebäudes der Mädchenschule (heute Gymnasium Wanne) Ecke Gerichts- und Stöckstraße
1909Umbau des Bahnhofs Wanne: Die Gleise werden höher gelegt, es enstehen die Unterführungen an der heutigen Hauptstraße Höhe Ulmenstraße sowie neue Anschlussgleise und Bahnhofsgebäude, um den Güter- und Personenverkehr voneinander zu trennen
13.11.1909Einweihung des Hohenzollern-Brunnen am Eickeler Markt
1910Die Synagoge der jüdischen Gemeinde an der Heinrichstraße 9 (später: Langekampstraße 48) wird eingeweiht
1910Fertigstellung der sogenannten »Hühnerleitersiedlung« zwischen Glückauf- und Hüttenstraße
01.10.1910Holsterhausen wird nach Eickel eingemeindet
1911Die Bäckerei Timmerbrink nimmt den Betrieb auf
22.02.1911Der »Sportverein Allround« (ab 1914 »SV Wanne 11«) wird gegründet
15.07.1911Erster Spatenstich zum Bau der Kanalhäfen Wanne auf dem ehemals zum Rittergut Crange gehörenden Gelände
14.10.1911Der Kaisergartensaal (nach dem ersten Weltkrieg Stadtgartensaal, später Städtischer Saalbau, heute Mondpalast) wird eröffnet
09.12.1911Das Kino »Thalia-Theater« (ab 1929 »Lichtburg«) eröffnet an der Bahnhofstraße (heute Hauptstraße)
26.05.1912Eröffnung des Flugplatzes Wanne-Herten durch die »Rheinisch-Westfälischen Flug- und Sportplatz-Gesellschaft mbH Wanne-Herten«. Erbprinzessin Charlotte von Sachsen-Meinigen, die Schwester Kaiser Wilhelms II., tauft ein Luftschiff der Parseval-Baureihe auf ihren Namen
1912Der »Turnerbund 1912 Eickel« wird gegründet
17.11.1912Offizielle Einweihung der St.-Josephs-Kirche (»Löwenkirche«)
01.12.1912Das erste kommunale Kino Deutschlands wird im »Gathmannschen Saal« am Eickeler Markt mit dem Film »Mütter verzaget nicht« eröffnet. Das Gemeindelichtspielhaus stand »im Dienst der Volkserziehung gegen den Verfall der Moral«
10.04.1913Gründung der Hafenbetriebsgesellschaft Wanne-Herne mbH (ab 1959 Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH)
15.05.1913Die Provinzregierung in Arnsberg erteilt die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer »nebenbahnähnlichen Kleinbahn« am Kanalhafen
19.06.1913Der neue Bahnhof Wanne (ab 1926 Wanne-Eickel Hauptbahnhof) wird eingeweiht
11.08.1913Dreharbeiten für den Film »S1« mit Asta Nielsen am Flugplatz Wanne-Herten und im Luftschiff »Charlotte«, dabei entstehen die ersten Spielfilm- und Luftaufnahmen des Ruhrgebiets
1913Der Verein »Spiel und Sport Röhlinghausen« (ab 1924 »Spielvereinigung Röhlinghausen«) wird gegründet
1913Die Zeche Pluto erreicht mit 1.251.140 Tonnen (bei 4.655 Beschäftigten) die höchste Fördermenge ihrer Geschichte
14.11.1914Inbetriebnahme der beiden Kanalhäfen und der Eisenbahn
17.11.1914Eröffnung des Rhein-Herne-Kanals
Die offizielle Einweihung war für den 16.7.1915 geplant, wurde aber aufgrund des ersten Weltkriegs abgesagt
06.05.1916Die »Rheinisch-Westfälischen Flug- und Sportplatz-Gesellschaft mbH Wanne-Herten« meldet Konkurs an, das Flugplatz-Gebäude in Herten muß verkauft werden und wird landwirtschaftlicher Betrieb
07.07.1917Bei einer Sprengstoff- und Kohlenstaubexplosion auf der Zeche Pluto-Wilhelm sterben 13 Menschen
01.05.1919Carl Brinker eröffnet die Bäckerei Brinker
August 1919Das erste Kino in Röhlinghausen, die »Germania-Lichtspiele« (ab 1926 »Apollo«), wird an der Bochumer Straße (heute Plutostraße) eröffnet
14.09.1919Gründung des »Gesellschaftsclub Fidele Horst« (ab 4.12.1932 »Theaterverein Fidele Horst«) in der Gaststätte Kraft an der Horststraße
Februar 1920Das Kino »Kammerlichtspiele« (ab 1923 »Astoria«) in Wanne wird eröffnet
1920Das Kino »Industrie-Lichtspiele« (ab 1927 »Corso«) in Röhlinghausen wird eröffnet
10.02.1921Die Gemeindevertretung Röhlinghausen kauft den Hof Strathmann zwecks Errichtung eines Volkshauses
1922Bei einem Streckenbrand auf der Zeche Shamrock sterben zehn Menschen
1922Heinrich Diel eröffnet an der heutigen Hauptstraße eine Tanzschule
02.04.1923Das Volkshaus in Röhlinghausen wird eröffnet
05.12.1923»Schwarzer Mittwoch«
Bei Demonstrationen mit über 20.000 Teilnehmern aufgrund von erheblichen Kürzungen des Arbeitslosengeldes gibt es vor dem Wanner Amtshaus 10 Tote und 32 Verletzte.
1924Nahe des Osthafens am Rhein-Herne-Kanal eröffnet eine Badeanstalt
1924Zusammenschluß der Vereine »Spiel und Sport Röhlinghausen«, »Ballspielverein Röhlinghausen« und »Verein für Leibesübungen Röhlinghausen« zur »Spielverinigung Röhlinghausen«
01.04.1924Das Postamt Röhlinghausen wird eine Zweigstelle des Postamtes Wanne und erhält die Bezeichnung »Wanne 3« (ab 1926 »Wanne-Eickel 3«)
01.11.1924Die ehemalige Ballonhalle des Flugplatzes Wanne-Herten brennt ab
1925Für die Toten des »schwarzen Mittwochs« am 5.12.1923 wird eine Gedenkstätte auf dem Holsterhauser Friedhof errichtet, von dem heute noch eine Gedenktafel erhalten ist
1925Die Zeche Unser Fritz erreicht mit 891.000 Tonnen (bei 3.842 Beschäftigten) die höchste Fördermenge ihrer Geschichte
26.07.1925Eröffnung der Stadthalle an der Hauptstraße Ecke Kurhausstraße. Der etwa 1.500 Quadratmeter große Kuppelbau mit drei Sälen wurde wegen seiner Form auch »Käseglocke« genannt.
26.02.1926Durch einen Beschluss des Preußischen Landtags erfolgt eine Neureglung kommunaler Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriegebiet: Die drei Gemeinden Wanne, Eickel, Röhlinghausen werden mit Wirkung vom 1. April 1926 zu der Stadt Wanne-Eickel mit eigenem Stadtkreis vereinigt
01.04.1926Die beiden Ämter Wanne und Eickel werden zur kreisfreien Stadt Wanne-Eickel vereinigt
Der Landkreis Gelsenkirchen und die Ämter Wanne und Eickel werden aufgelöst, die bisherigen kommunalen Vertretungen erlöschen mit dem 31. März 1926.
Erster Oberbürgermeister wurde Wilhelm Kiwit, Zentrum (1926 - 1933)
01.05.1926Gustav Brinker eröffnet ein Schuhgeschäft an der Bergstraße (heute Am Berg) in Bickern
01.12.1926Aus dem Wanner Bahnhof wird »Wanne-Eickel Hauptbahnhof«
21.03.1927Im Südflügel der Stadthalle eröffnet die »Gesellschaft für Orts- und Heimatkunde« ein Heimatmuseum
1927Der Ruderverein Emscher wird gegründet
1927Die später im Volksmund »Asthmabrücke« genannte Fußgängerüberführung über die Eisenbahngleise an der Mühlenstraße (heute Königsgruber Straße) zwischen Ottostraße und Bergmannstraße in Röhlinghausen wird erbaut.
1927Der Westhafen wird um ein Hafenbecken erweitert
16.08.1927Am der Herner Straße (heute Berliner Straße) auf Höhe des Glückaufplatzes werden am Bahndamm drei vom Gewerbeoberlehrer Wilhelm Braun geschaffene Standbilder aufgestellt, die die wichtigsten in Wanne-Eickel vertretenen Berufe symbolisieren: Bergmann, Eisenbahner und Schiffer. Der Platz erhält im Volksmund den Namen »Drei-Männer-Eck«
18.11.1927Aus dem ehemaligen Tanzsaal des Handelshofs (an der heutigen Hauptstraße Höhe Dürerstraße) wird das Kino »Kammerspiele«
1928Inbetriebnahme des Stichhafenbeckens mit drei Brückenkrananlagen, die die vorhandenen Portalkrane am Kanalhafen ergänzen
1928Die Stickstoffgewinnungsanlage der Hibernia-Chemie (später VEBA Chemie und Hüls AG, zuletzt Norsk Hydro) nimmt den Betrieb auf; der Gasometer auf dem Firmengelände wird gebaut
1928Gründung des Transportunternehmens Anton Graf durch Anton und Mathilde Graf in Röhlinghausen
1928Das von den Architekten Georg Gobrecht und Ferdinand Revermann entworfene Sparkassengebäude an der Hauptstraße Ecke Amtmann-Winter-Straße im Stil des ein Jahr zuvor errichteten Hans-Sachs-Hauses in Gelsenkirchen wird nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt
1928Eröffnung eines Altenheimes in freien Räumen des Kinderheims Eickel (bis 1943)
01.09.1928Eröffnung der neuen Hauptstelle der Sparkasse an der Hauptstraße
1929Die Zeche Shamrock erreicht mit 1.983.626 Tonnen (bei 5.809 Beschäftigten) die höchste Fördermenge ihrer Geschichte
November 1931Das Kino »Capitol« (ab 1932 »Schauburg«) wird in Eickel eröffnet
1934Oberbürgermeister wird Heinrich Günneweg, NSDAP (1934 - 1945)
1934Das Kino »Schauburg« zieht in die Räume des ehemaligen kommunalen Kinos am Eickeler Markt
17.03.1934Gründung des Handwerksbetriebes »Schwing« durch Friedrich Wilhelm Schwing
31.03.1934An der Eisenbahnunterführung Hauptstraße Ecke Ulmenstraße wird eine Bronzetafel zum Gedenken an den Eisenbahner Friedrich von der Höh enthüllt, der am 17.4.1923 von französischen Besatzungssoldaten erschossen worden war
1936Gerhard Pieper eröffnet an der heutigen Hauptstraße eine Filiale seines 1931 in Bochum entstandenen Seifengeschäfts
1937Die Dorstener Straße wird zur »Reichsstraße 226«
31.12.1937Die Straßenbahnlinie von Herne über Holsterhausen und Eickel nach Wattenscheid wird eingestellt
1938Ludwig Meinken eröffnet nach seiner bestandenen Drogisten-Prüfung die Drogerie Meinken am Wanner Markt in Höhe der Laurentiuskirche
1938Der Straßenbahnbetriebshof an der Hordeler Straße wird sillgelegt, 1941 erfolgt vorübergehende Reaktivierung
10.11.1938Die Synagoge an der Langekampstraße wird zerstört
18.04.1940Die Jungfrauenfigur des Hohenzollernbrunnen am Eickeler Markt wird im Rahmen einer »Metallspendenaktion« demontiert, um sie für die Kriegswaffenproduktion einzuschmelzen
17.01.1942Die Stadthalle an der Hauptstraße Ecke Kurhausstraße wird bei einem Brand zerstört
1942Die Zeche Königsgrube erreicht mit 694.882 Tonnen (bei 1.779 Beschäftigten) die höchste Fördermenge ihrer Geschichte
1942/1943Haus Dorneburg wird von Fliegerbomben schwer beschädigt
1943Die Bestände des Stadtarchivs werden kriegsbedingt ins Schloss Wittgenstein ausgelagert
04.03.1944Das Glückauf-Haus der Familie Bresser am Glückaufplatz wird bei einem Bombenangriff zerstört
06.11.1944Das Volkshaus in Röhlinghausen brennt nach einem Luftangriff aus
1944/1945Haus Bönninghausen wird durch Luftminen schwer beschädigt
Juni 1945Karl Neuhaus (CDU) wird von der Militärregierung der Britischen Besatzungszone als Oberbürgermeister eingesetzt
Juli 1945Wilhelm Jacobi (SPD) wird Oberbürgermeister (Juli 1945 - März 1946)
1946Drogist Ludwig Meinken eröffnet eine Zweigstelle seiner Drogerie in Crange
1946Das 1943 zerstörte Kino »Apollo« wird in der Gaststätte Kreter am Markt wiedereröffnet
1946Das kriegsbedingt ausgelagerte Stadtarchiv wird vorübergehend im Mädchengymnasium Wanne untergebracht; ein Teil der Bestände geht dabei verloren
April 1946Wilhelm Heimüller (KPD) wird Oberbürgermeister (April 1946 - Oktober 1946)
Oktober 1946Heinrich Weidmann (CDU) wird Oberbürgermeister (Oktober 1946 - November 1948)
15.09.1948Die Hülsmann-Brauerei nimmt nach gut vierjähriger Pause aufgrund von Kriegsschäden ihren Betrieb wieder auf
1948Im Saal der Gaststätte »Silberkuhl« (heute Meistertrunk) eröffnet das Kino »Capitol«
November 1948Edmund Weber (SPD) wird Oberbürgermeister (November 1948 - November 1969)
02.10.1950Theodor Althoff eröffnet das Kaufhaus »Althoff« (ab 1963 »Karstadt«) an der Hauptstraße Ecke Claudiusstraße
1950Das »Union«-Kino wird eröffnet
1950Fusion des Sportvereins »SV Preußen 04 Wanne« mit dem »Turnerbund 1912 Eickel« unter dem Namen »Sportfreunde Wanne-Eickel 04/12«
02.11.1950Das erste Teilstück der Ost-West-Tangente III (OW III, heute Berliner Straße) von der Heidstraße bis zur Dorstener Straße wird für den Verkehr freigegeben
28.03.1951Das zweite Teilstück der Ost-West-Tangente III (OW III, heute Berliner Straße) von der Dorstener Straße bis zur Corneliusstraße wird für den Verkehr freigegeben
1951Das Kino »Capitol« wird nach nur knapp vier Jahren geschlossen
1951Die Ruine von Haus Dorneburg wird abgetragen; später wird hier die Wohnsiedlung »Auf der Dorneburg« erbaut
07.10.1951Der im Krieg zerstörte Stadtgartensaal wird als Saalbau wieder eröffnet
01.02.1952Eröffnung der »Glückauf Schuhfabrik« auf dem Gelände der Zeche Unser Fritz (Schacht V, heute Kirmesplatz)
22.06.1952Der Ortsverband Wanne-Eickel des Technischen Hilfswerks wird gegründet
1952In den Räumen des ehemaligen kommunalen Kinos und der »Schauburg« in Eickel eröffnet das Kino »Atrium« mit rund 650 Plätzen, die »Schauburg« zieht an die Dorstener Straße
1953Auf der Zeche Pluto entsteht ein noch heute erhaltenes und von Fritz Schupp konsturiertes Fördergerüst
1953Das St. Anna-Hospital wird erweitert
1953Das »Astoria«-Kino wird renoviert und wird mit 1.200 Sitzplätzen größtes Kino der Stadt
13.03.1954Bürgermeister Edmund Weber eröffnet das neue Hallenbad am Solbad, damals als »Haus der Wasserfreude« bezeichnet
1954Das im Krieg zerstörte und vorübergehend im Kreter am Markt untergebrachte »Apollo«-Kino eröffnet in einem Neubau an der Bochumer Straße (heute Edmund-Weber-Straße) Ecke Königsgruber Straße; am Röhlinghauser Markt eröffnet das Kino »Corso« neu
1954Eröffnung eines Altenheims am Standort des früheren Kinderheims an der Hirtenstraße
1955Mit der Geburt des 100.000. Einwohners wird Wanne-Eickel Großstadt
1955Das Kino »Regina« (ab 1960: »Capitol«) mit 400 Plätzen eröffnet an der Horststraße in Holsterhausen
03.07.1955Das Stadion im Sportpark Eickel wird vor über 10.000 Zuschauern mit dem Feldhandball-Länderspiel Tschechoslowakei gegen Jugoslawien eröffnet
02.12.1955Der Bahnhof Röhlinghausen wird geschlossen
11.02.1956Die ersten Gastarbeiter des Bauunternehmens Heitkamp treffen aus Italien ein
1956Der Kohlenhändler Erhard Goldbach eröffnet an der Heerstraße die erste Tankstelle der Firma »Goldin Tankbetriebe GmbH«.
1956Das Peckelsen-Haus am Buschmannshof wird fertiggestellt
1956Die ehemalige Gaststätte »Zur Flora« an der Hauptstraße Ecke Heidstraße wird abgerissen
1956Das Kino »Rex« mit 300 Plätzen eröffnet an der Hauptstraße in Eickel
1957Benennung der öffentlichen Eisenbahn der Hafenbetriebsgesellschaft als »Wanne-Bochum-Herner Eisenbahn« WBHE
1957Dr. Wilhelm Elbers wird Oberstadtdirektor (1957 - 1959)
1958Die Asbestzementfabrik »Wanit« nimmt den Betrieb auf
02.10.1959Das Altersheim Flora Marzina wird eröffnet
April 1960Das beschädigte Haus Bönninghaus wird abgerissen, der Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert, das älteste historische Baudenkmal der Stadt, soll als Denkmal erhalten bleiben
05.10.1960Der Wehrturm von Haus Bönninghaus wird aufgrund eines »verwaltungsseitigen Irrtums« abgerissen
23.04.1960Das Emscherbrücher-Denkmal am Altersheim Flora Marzina wird eingeweiht
Juni 1960Einweihung des neuen Volkshauses in Röhlinghausen
Juni 1960Der 3.000 Gastarbeiter wird bei Heitkamp eingestellt
1960Der Hohenzollernbrunnen am Eickeler Markt wird abgebaut
1960Alfred Hufeld wird Oberstadtdirektor (1960 - 1974)
27.05.1961Einfahrt des ersten elektrifizierten Zuges im Hauptbahnhof
1962Friedel Hensch und die Cyprys landen mit »Der Mond von Wanne-Eickel«, der deutschen Version des französischen Titels »Un clair de lune à Maubeuge«, einen Erfolg. Die Stadtväter sind verärgert, da sie um das Image der Stadt fürchten
1962Das »Apollo«-Kino in Röhlinghausen schließt
1962Robert Heitkamp erwirbt Haus Crange
29.10.1962Grundsteinlegung für einen Neubau des St. Anna-Hospitals
01.02.1963Die Straßenbahnlinie 4 vom Hauptbahnhof nach Gelsenkirchen wird stillgelegt
1963Erste Planungen für den Emscherschnellweg auf der heutigen Trasse als Ersatz für die ursprünglich vorgesehene und nur in einem kleinen Teilstück gebaute »OW III« (heute Berliner Straße)
1963Umstellung des Eisenbahnbetriebes der WBHE von Dampf- auf Diesellokomotiven
11.05.1964Das zweitgrößte Kino der Stadt, die »Lichtburg«, schließt
1964Beatrix Zschech gründet den »Trixi-Mädchenchor«
1964Die Hiberniaschule nimmt als erste »Gesamtschule« NRWs den Betrieb auf
1964Das Elektro-Fachgeschäft »Radio Bertlich« eröffnet
1965Die Bevölkerungszahl erreicht den historischen Höchststand von 110.000 Einwohnern (und war zu diesem Zeitpunkt größer als die Einwohnerzahl von Herne).
22.10.1965Sprengung und Abriß der St. Barbara-Kirche in Röhlinghausen aufgrund von Bergschäden
1966Das Freibad an der Oststraße (heute Am Freibad) wird eröffnet
1966Das Technische Hilfswerk bezieht Gebäude der Zeche Pluto-Thies an der Plutostraße
1966Die Stadt erkennt spät die Werbewirksamkeit des Liedes »Der Mond von Wanne-Eickel« und kauft rund 5.000 Platten, die vom Presseamt als Werbegeschenk verschickt oder als amtliches Präsent der Gemeinde für wichtigen Gäste verschenkt werden
1967Das Schweizerhaus in der Flora Marzina wird abgerissen
1967Das Kino »Corso« in Röhlinghausen schließt
26.01.1967Die Zeche Königsgrube in Röhlinghausen schließt
31.10.1967Die Zeche Shamrock schließt, bleibt aber Förderschacht der Zeche General Blumental
17.11.1967Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beschließt den Bau des Emscherschnellwegs
14.12.1968Die Stadt beschließt den bereits lange geplanten Bau der »Außentangente West« (heute Wakefieldstraße)
1968Das Kino »Atrium« in Eickel schließt
1968Freigabe des ersten Bauabschnitts des Emscherschnellwegs von der »EB 51« (Ersatzbundesstraße 51, heute A 43) im Kreuz Herne bis zur Ausfahrt Crange als Landesstraße, 1969 aufgestuft zur Autobahn
Juli 1968Abriß der alten Cranger Schule aufgrund von Bergschäden
1969Beginn des Baus des Emscherschnellwegs (heute A 42) zwischen Crange und Gelsenkirchen; etliche Straßen werden verlegt (Paul- und Unser-Fritz-Straße), verkürzt (Nordstraße (heute Stefanstraße) und Heinitzstraße) oder verschwinden ganz (Hagenstraße)
1969Letzter Oberbürgermeister wird Manfred Urbanski, SPD (November 1969 - 31.12.1974)
05.10.1969Gründung des DSC Wanne-Eickel
24.10.1969Eröffnung der Sporthalle im Sportpark
09.06.1970Die drei Standbilder am »Drei-Männer-Eck« werden demontiert
26.06.1970Das Warenhaus Hertie eröffnet an der Hauptstraße
16.08.1970Die Straßenbahnlinie 1 vom Hauptbahnhof/Buschmannshof nach Herten wird eingestellt
18.12.1970Die Rockband »Black Sabbath« mit Ozzy Ozborne tritt in der Sporthalle im Sportpark auf
13.05.1971Das Heimatmuseum in der ehemaligen Unser-Fritz-Schule wird durch Oberbürgermeister Urbanski eröffnet
1971Ein Teilstück des Emscherschnellwegs (heute A 42) wird eröffnet
1972Der Schlachthof wird geschlossen
Oktober 1972Die Jugendkunstschule wird gegründet
1973Um der drohenden Eingemeindung nach Bochum im Rahmen einer Gemeindegebietsreform zu entgehen, beschließt der Rat von Wanne-Eickel ein Zusammengehen mit der Nachbarstadt Herne
17.10.1973Wanne-Eickel und Herne besiegeln per Gebietsänderungsvertrag die Städte-Ehe zum 1.1.1975
1974Die Hauptstraße zwischen Buschmannshof und Kolpingstraße wird zur Fußgängerzone umgebaut
1974Der Saalbau erhält einen »modernen« schwarz verkleideten Anbau
Juni 1974Die Skulpturen der »drei Männer« werden nach erfolgter Restaurierung vor dem Heimatmuseums an der Unser-Fritz-Straße aufgestellt
04.06.1974Die »Glückauf Schuhfabrik« wird geschlossen
01.01.1975Zusammenschluß von Wanne-Eickel und Herne zur Stadt Herne
Mai 1975Manfred Urbanski (SPD) wird erster Oberbürgermeister der neuen Stadt Herne (Mai 1975 bis Oktober 1984)
30.09.1975Der Städtische Saalbau wird nach Renovierung wieder eröffnet
März 1976Das alte Amtshaus Wanne wird abgerissen
31.03.1976Die Zeche Pluto-Wilhelm schließt
1976Das Kino »Astoria« schließt
August 1976Das älteste Kino der Stadt, das »Lito«-Theater, schließt
September 1976Die »Asthmabrücke« in Röhlinghausen, bereits einige Jahre zuvor wegen Baufälligkeit gesperrt, wird abgerissen
September 1976Erster »Tag der offenen Tür« auf dem Betriebsgelände der Wanne-Herner Eisenbahn (WHE) im Rahmen der »Herner Woche«
1977Umzug des Stadtarchivs in die ehemaligen Johannesschule an der Eickeler Straße
1978Der DSC Wanne-Eickel steigt in die 2. Bundesliga Nord auf
Juni 1979Erhard Goldbachs Firma »Goldin Tankbetriebe GmbH« geht mit einer Steuerschuld von über 140 Mio. DM im bisher größten Steuerskandal der Bundesrepublik in Konkurs.
1980Der DSC Wanne-Eickel gibt die Lizenz für die 2. Bundesliga aus finanziellen Gründen zurück
18.08.1981Der Theatersaal des Städtischen Saalbaus brennt bei Umbauarbeiten »zur Verbesserung des Brandschutzes« aus
31.03.1983Karstadt schließt
1983Der Saalbau wird nach Renovierung des ausgebrannten Theatersaals wieder eröffnet
April 1984Das »Union«-Kino schließt
31.03.1986Das Warenhaus Hertie wird geschlossen
1987Die Asbestzementfabrik »Wanit« schließt
15.09.1989Die Brauerei Hülsmann schließt
1990Eröffnung des Königsgruber Parks auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Königsgrube
28.09.1991Die »Astronomische Arbeitsgemeinschaft Wanne-Eickel/Herne e.V.« eröffnet nach zweieinhalbjähriger Bauzeit in Eigenarbeit im Dorneburger Park eine Sternwarte mit Planetarium
1992Abbruch der Gebäude der ehemaligen Hülsmann-Brauerei mit Ausnahme des alten Sud- und Treberhauses
1992Das Freibad wird geschlossen
1992Die Stadt Herne erwirbt die Ruine von Haus Crange
1992Das letzte Kino, die »Kammerspiele«, wird geschlossen
1994Das Werk von Norsk Hydra (ehemalige Hibernia-Chemie) wird geschlossen; vom Werk bleibt nach dem späteren Abriß nur der Gasometer an der A43 erhalten
04.12.1994Eröffnung der »Öffentlichen Begegnungsstätte Volkshaus Röhlinghausen«
17.12.1994Das Freizeitbad »Wananas« eröffnet auf dem Gelände des ehemaligen Freibades
26.08.1995Das Altenhilfezentrum Königsgruber Park in Röhlinghausen wird eröffnet
1996Das Hafenbecken am Westhafen wird zur Baulanderschließung für ein Container-Terminal zugeschüttet
07.02.1997Einweihung des zu einem Bürgerzentrum umgebauten Sud- und Treberhauses der ehemaligen Hülsmann Brauerei durch Oberbürgermeister Wolfgang Becker
1997Die Bäckerei Brinker verlegt ihren Firmensitz nach Herne
21.11.1997Einweihung einer Bronzefigur des Kirmes-Maskottchens Fritz an der Dorstener Straße Ecke Hauptstraße
1999Das Postamt in Röhlinghausen wird geschlossen
2001Der Förderbetrieb auf der Zeche Shamrock wird eingestellt
01.07.2002Inbetriebnahme des Container Terminals im Westhafen
28.11.2002Das »Café del Sol« eröffnet an der Holsterhauser Straße
29.11.2002Die Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 wird nach zweijähriger Aus- und Umbauzeit eröffnet
12.08.2003Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen am Bahnhofsvorplatz werden auf dem Heinz-Rühmann-Platz Repliken der »drei Männer« Bergmann, Eisenbahner und Schiffer aufgestellt
28.01.2004Das Volkstheater »Mondpalast« eröffnet mit der Komödie »Ronaldo und Julia« im ehemaligen Saalbau
2005Das letzte Teilstück der einst als »OW III« geplanten Ost-West-Verbindung (Berliner Straße) zwischen der Gelsenkircher Straße und der Florastraße in Gelsenkirchen wird in Betrieb genommen
31.08.2006Das auch überregional bekannte Elektro-Fachgeschäft »Radio Bertlich« schließt
2006Die »Brotfabrik Hiesgen« schließt
30.07.2007Eine Filliale des Elektrofachmarktes »Berlet« eröffnet in den ehemaligen Verkaufsräumen von »Radio Bertlich«
09.10.2007Der WDR zeichnet im »Mondpalast« die Komödie »Dinner for Wan(ne)« auf, die jährlich an Silvester als Alternative zum legendären »Dinner for one« im WDR Fernsehen zu sehen ist
29.11.2007Die »Bavaria Alm« eröffnet an der Holsterhauser Straße
2008Umzug des Stadtarchivs ins Kulturzentrum Herne
05.09.2008Das »Stadtteilzentrum Pluto« wird nach 14monatigem Umbau des ehemaligen Jugendheims Wilhelmstraße eröffnet
26.10.2008Das letzte Teilstück des Radwegs auf der Erzbahntrasse wird freigegeben, so daß eine durchgehende Verbindung für Radfahrer vom Rhein-Herne-Kanal zur Jahrhunderthalle in Bochum entsteht
27.01.2009Grundsteinlegung für den Bau der umstrittenen forensischen Klinik an der Wilhelmstraße auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Pluto-Wilhelm
09.08.2009Das Stadion im Sportpark Wanne-Süd erhält den Namen »Mondpalast-Arena«
26.11.2009Die »Kammerspielchen« eröffnen im ehemaligen »Haus des Handwerks«
21.01.2011Offizielle Inbetriebnahme der forensischen Klinik an der Wilhelmstraße durch NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens
10.11.2011Das »Wananas« wird bei einem Großbrand zerstört
14.03.2012Der letzte historische Hafenkran »Krummer Hund« im ehemaligen Kanalhafen Wanne-West wird abgerissen
01.07.2012Die Sportplatz der Sportfreunde Wanne-Eickel an der Wilhelmstraße erhält den Namen »Mondritter Arena«
28.09.2012Die Ruine von Haus Crange wird nach zehn Jahren Sanierungsarbeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
12.12.2012Das Autokennzeichen »WAN« wird wieder eingeführt
05.02.2013Offizielle Einweihung des neuen Containerterminals im Wanner Westhafen
18.02.2013Offizieller erster Spatenstich für die Erschließung des Gewerbegebiets »Logistikpark Unser Fritz 1/4«
30.05.2013Offizielle Einweihung des umgestalteten Buschmannshofs nach fast zwei Jahren Bauzeit
23.08.2013Das Restaurant »L'Osteria« eröffnet an der Holsterhauser Straße
14.03.2014Offizielle Einweihung des »Rheumazentrums Ruhr« an der Claudiusstraße
17.09.2014Eröffnung einer Aussichtsplatform auf der Plutohalde, die offziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird
20.11.2014Offizielle Eröffnung der »Kaufland«-Filiale am Glückaufplatz nach knapp einjähriger Bauzeit
11.02.2015Offizieller Baubeginn für das neue »Wananas«
20.02.2015Das Elektrofachmarkt »Berlet« schließt
03.08.2015Eröffnung einer Kindestagesstätte in den Räumen des ehenaligen Solbades
27.12.2016Offizielle Eröffnung des neuen »Wananas«
23.11.2018Eröffnung des ersten »Cranger Weihnachtszaubers« auf dem Kirmesplatz


Quellen:
www.wanne-eickel.de
www.4680wanne-eickel.de
www.gfh-wan.de
www.aufcrange.de
www.lokalkompass.de
www.waz.de
www.eickel-hats.de
www.roehlinghausen.de
www.annahospital.de
www.gymnasium-wanne.de
www.thw-wanne.com
www.altedrogeriemeinken.de
www.volkshaus-roehlinghausen.de
www.der-foerderturm.de
www.whe.de
www.sportfreunde-wanne.de
ov-wanne-eickel.thw.de
www.herner-baeder.de
www.autobahn-online.de
www.sufk-koeln.de
allekinos.pytalhost.com
de.wikipedia.org
und
WAZ Wanne-Eickel
Sonntagsnachrichten Wanne-Eickel
Wochenblatt Wanne-Eickel
»Das Buch Wanne-Eickel« von Wolfgang Berke, Klartext Verlag (2002)
»Das zweite Buch Wanne-Eickel« von Wolfgang Berke, Klartext Verlag (2005)
»Wo liegt eigentlich Wanne-Eickel« von Wolfgang Berke, Ruhrgebiet Verlag (2007)
»Röhlinghausen in alten Ansichten« von Heinrich Lührig und Gerhard Schmitz, Europäische Bibliothek (1998)
»Der Emscherbrücher 1/1971«, Herausgeber: Gesellschaft für Heimatkunde e.V. Wanne-Eickel (1971)

© jb 2018